Management-Team

Vor zwei Jahren hat Fritz Pfundner seine Firmenanteile und die Geschäftsleitung an seine Söhne Martin (30) und Michael (25), die das Unternehmen heute gemeinsam mit den erfahrenen IT-Profis Rudolf Rohatsch und Dr. Walter Huemer leiten, abgetreten. Das Management hat klare Visionen und Strategien für die Zukunft der Unternehmensgruppe.

 

Martin Pfundner
Martin Pfundner
Michael Pfundner
Michael Pfundner
Rudolf Rohatsch
Rudolf Rohatsch
Dr. Walter Huemer
Dr. Walter Huemer

AUSZUG AUS EINEM INTERVIEW MIT MARTIN UND MICHAEL PFUNDNER ÜBER PCS UND DIE ZUKUNFT DER UNTERNEHMENSGRUPPE

Die PCS ist immer noch ein rein privates Unternehmen. Ich denke, dass das sowohl für die Kunden, als auch für uns ein großes Plus ist. Wir haben extrem kurze Entscheidungswege,  können rasch auf neue Anforderungen reagieren und müssen uns keinem Shareholder-Value-Diktat unterwerfen.
In fünf Jahren möchten wir die 100 Millionen-Umsatzgrenze überschreiten. Sowohl im Software- als auch im Hardwarebereich wird die PCS wesentlich internationaler agieren. Wir haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass wir über Unternehmensbeteiligungen oder Übernahmen erfolgreich wachsen können und werden das im Softwarebusiness in Österreich und auch im benachbarten Ausland fortsetzen. Bereits heute betreuen wir viele ausländische Niederlassungen unserer Kunden.

Im Hardwarebereich sind wir schon seit längerem international sehr erfolgreich. Der Weg geht hier meistens über Firmengruppen und Konzerne, für die wir bis nach Dubai ausliefern, da wir mittlerweile großes Know-how im internationalen, recht komplexen Export-Business haben. Im Bankensektor haben wir in ganz Europa eine hervorragende Marktposition, von der Bank of England bis zur UniCredit.

Die PCS ist auch für unsichere Zeiten durch ihre breite Kundenbasis im Software- und Hardwarebereich sehr stabil aufgestellt. Daher sind auch in der Zukunft alle Standbeine unseres Unternehmens gleich wichtig, auch wenn das Hardwaregeschäft in den letzten Jahren exponentiell angestiegen ist.
Wir haben ja auch viele mittelständische Unternehmen, die keineswegs bei jeder Krise sofort überreagieren, als Kunden. Auch wir selbst kürzen z.B. kein Personal, sondern suchen Mitarbeiter für alle Bereiche.
Die geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigen, dass die Bonität eines Unternehmens zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird.

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